Münchner Stiftungskreis
Münchner Stiftungskreis

Lilo Lausch zu Gast im Stiftungskreis

v.l.n.r.: Birgit Echtler und Simone Groß mit Lilo Lausch und Ilonka Erlenbach vom Münchner Stiftungskreis

Birgit Echtler und Simone Groß von der Stiftung Zuhören (www.zuhoeren.de) brachten eine niedliche Elefantendame mit: Lilo Lausch, eine Handpuppe, die das Vertrauen kleiner Kinder im Nu gewinnt.

 
Sie ist die Hauptperson in dem Projekt "Lilo Lausch - Zuhören verbindet" (www.lilo-lausch.de), das die beiden Damen dem Stiftungskreis vorstellten. Die Anwesenden bekamen eine kleine Hörprobe, wie Kinder aus aller Welt Lilo Lausch in ihrer KiTa begrüßen -
 
auf deutsch, aber auch auf syrisch, afghanisch, kroatisch, italienisch. Denn Ziel des Projektes ist die Förderung von Mehrsprachigkeit, aber auch von Sprach-, Sozial- und interkultureller Kompetenz durch das Zuhören.
 
Das hat die Erprobung von Lilo Lausch in 20 Kindergärten mit einem Migrantenanteil von 70 Prozent ergeben. Dementsprechend enthält die Materialbox für die "Hörclubs" Bücher und CDs in 50 Sprachen. Auch die Eltern werden eingeladen, sie kommen gerne - auch Väter - und bringen Lieder und Gedichte aus ihrer Heimat mit. Inzwischen ist die nette Elefantendame bundesweit in über 200 Kindergärten im Einsatz - und es sollen noch mehr werden. "Ich freue mich über neue Interessenten", sagt Simone Groß.
 

Workshop Wirkung

Die Teilnehmerinnen vom Stiftungskreis bei Children

 

Wie effizient sind unsere Projekte im Hinblick auf die Zielgruppe? Bewirken sie eine Änderung des Verhaltens oder der Fähigkeiten? Wie können wir die Wirkung messen und kontrollieren? Diese und noch viele andere Fragen waren Thema eines Workshops bei dem Verein Children for a Better World e.V., Mitglied im Stiftungskreis.
 
Wiltrud Wiemold und Pauline Bender erklärten den Teilnehmerinnen vor allem das IOOI-Modell (Input-Output-Outcome-Impact), mit dem man am einfachsten die Wirkung eigener und geförderter Projekte erfassen und darstellen kann.
 
Das hat viele Vorteile: Der Bedarf der Zielgruppe wird erfüllt, die eigene Arbeit optimiert und Transparenz gegenüber Stakeholdern ausgeübt. "Außerdem sind wir auf Themen aufmerksam geworden, die wir sonst nicht erkannt hätten", unterstreicht Wiltrud Wiemold von Children, die aufgrund der langjährigen Wirkungsorientierung des Vereins über viel Erfahrungen verfügt. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen will, kann sich das "Kursbuch Wirkung" bei Phineo bestellen oder downloaden (https://www.phineo.org/fuer-organisationen/kursbuch-wirkung).
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© Claudia Lamprecht